FAQ

1. Meine Finne passt nicht genau in die Box. Was kann ich machen?

Finnenboxen sind leider nicht exakt standardisiert. Daher kann es passieren, dass deine Finnenbasis nicht genau in die Box passt.

Das Problem lässt sich aber einfach lösen. Mache Folgendes: Schleife die Seiten der Finne langsam soweit ab, bis die Finnenaufnahme bündig ist (siehe Graphik, d = 0).

Diese Einpassung sollte immer gleich bei Erhalt des neuen Boards oder der Finne erfolgen, damit es am Wasser keine böse Überraschung gibt…

Fitting_into_fin_box

2. Warum sind Maui Ultra Fins so herausragend?

Maui Ultra Fins verwendet speziell entwickelte Profile, die hinsichtlich der beim Windsurfen üblichen Geschwindigkeiten und Bedingungen optimiert wurden.

Maui Ultra Fins bieten fast den doppelten Auftrieb bei niedrigen Geschwindigkeiten im Vergleich zu konventionellen Finnen mit derselben Fläche.

Maui Ultra Fins erlauben außerdem einen fast doppelt so hohen Anstellwinkel (angle of attack) im Vergleich zu konventionellen Finnen.

Zusätzlich laufen die Finnen hervorragend Höhe und sind spinout-sicher. Der Wasserwiderstand ist ebenfalls im Vergleich zu konventionellen Finnen deutlich geringer, was Maui Ultra Fins so schnell macht.

All diese Eigenschaften erlauben eine stabile Fahrt und extreme Manöver in allen Bedingungen.

3. Warum haben eure Finnen keinen Flex?

Die Windstärke schwankt häufig stark und der Wind wechselt dabei auch oft die Richtung. Beim Windsurfen führt das zu plötzlichen und unbequemen Wechseln der Segelkräfte.

Um diese auszugleichen, flexen Segel am Top und lassen überschüssige Power ab.

Im Wasser gibt es aber keine Böen, die kompensiert werden müssen. Da die Profile der herkömmlichen Finnen einen recht kleinen spinout-freien Einsatzbereich haben, wurde Flex eingeführt, um das Spinout-Problem zu verringern. Dadurch geht allerdings Leistung verloren.

Weil MUFins sehr spinout-sicher sind, wird kein Flex benötigt und die volle Leistung steht daher in allen Bedingungen zur Verfügung.

Unsere Finnenbewertungen haben ergeben, dass die Tester keinen Flex haben wollen.

4. Warum haben eure Wave-Finnen nicht die typische klassische Outline?

Zum Anfang: Die typische Outline einer Wave-Finne gilt unter hydrodynamischen Aspekten als höchst ineffizient wegen der extrem hohen Rückbiegung an der Spitze.

Um Flex bei Wave-Finnen zu ermöglichen, wurden die Profile an der Spitze sehr dünn gehalten. Das führt allerdings zu frühzeitigem Spin-out.

Unser Eindruck ist es, dass die Outline der Wave-Finne in den Ursprüngen stark von der Tierwelt beeinflusst wurde. Man hat einfach die Formen von Meerestieren kopiert, als Surfboards erstmals mit Finnen ausgestattet wurden. Seitdem hat sich die Finnenform nicht nennenswert geändert und wenige Leute haben diesen alten Ansatz in Frage gestellt.

Viele Welleneinsätze von MUFins haben gezeigt, dass sie mit ihrer elliptischen und relativ geraden Grundform hervorragend in kleinen, mittleren und großen Wellen funktionieren.

5. Warum sind Maui Ultra Fins so spinout-sicher?

Siehe Antwort auf Frage 2. und für mehr technischen Hintergrund den Artikel Finnentechnik.

6. Warum haben eure Finnen eine elliptische Form?

Der so genannte induzierte Widerstand entsteht durch Druckausgleich an der Finnenspitze. Dieser Widerstand ist bei einer elliptischen Outline am geringsten. Dies ist seit über 80-Jahren bekannt.

Das ist der Grund, warum MUFins eine elliptische Form haben – um den induzierten Widerstand zu reduzieren.

7. Was ist G-10?

G-10 ist ein Glass-Epoxy-Laminat, welches ursprünglich als elektrostatisches Isoliermaterial entwickelt wurde. Es ist sehr steif und bietet exzellente Möglichkeiten der maschinellen Bearbeitung bei geringsten Fertigungstoleranzen.

Alle Maui Ultra Fins werden aus hochwertigem G-10 hergestellt.

8. Warum sind Maui Ultra Fins nach hinten geneigt?

Die Neigung unserer Finnen ist gering, was die Finne effektiver macht.

Eine große Neigung (Pfeilung) der Finne reduziert die Steigung der Auftriebskurve – also die Leistung – und sollte daher vermieden werden.

Die Neigung dient auch der korrekten Position des Kraftangriffpunktes der Finnenseitenkraft für den korrekten Boardtrimm.

9. Wie kann ich die Fläche einer Finne berechnen?

Dazu gibt es eine sehr einfache und hinreichend genaue Methode:

Lege deine Finne auf ein Blatt Papier und zeichne die äußere Form nach.

Zeichne dann die erste parallele Linie zur Finnenbox im Abstand von 0,5 cm. Ziehe anschließend weitere parallele Linien innerhalb der Outline in 1-cm-Abständen, wie es in der Graphik gezeigt ist. Jede Linie repräsentiert dabei ein Rechteck von 1 cm Breite.

Miss nun die Länge jeder einzelnen gezeichneten Linie in der Outline (= Längen der jeweils 1 cm breiten Rechtecke) und addiere sie. Dann hast du die Finnenfläche in cm2.

Beispiel: a1 + a2 + … +an = 200 cm

Finnenfläche: 200 cm2

Du findest unsere Finnenflächen auf der Webseite.

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